Viele Falterarten sind dämmerungs- bzw. nachtaktiv, so dass man sie am Tage nur durch Zufall oder eine aufwendige Suche finden kann. Sobald sich die Dunkelheit über die Landschaft legt, werden diese Tiere aktiv auf der Suche nach einer Paarungsmöglichkeit oder Nahrung. Sehr viele Falter werden dabei von Licht magisch angezogen. Deshalb kann man zur Ermittlung der nachtaktiven Falterarten derartige Lichtfangeinrichtungen einsetzen. Das kann sich durchaus bis in die frühen Morgenstunden hinziehen, weil die Arten zu unterschiedlichen Zeiten fliegen. Es ist spannend und faszinierend zugleich, aber auch anstrengend. Wenn man dann mit schönen Fotos von interessanten Arten zurückkehrt, hat sich der Einsatz gelohnt und man hat etwas zur Erweiterung des Wissens beigetragen.