Erst im Spätherbst ist dieser kleine, nachtaktive Falter zu entdecken. Am leichtesten findet man ihn in der Nähe von Lichtquellen, durch die sie angezogen werden. Ansonsten sind die zu den Glucken gehörenden Falter kaum zu entdecken, da sie auf Grund Ihrer Färbung mit dem Untergrund fast verschmelzen. Die kleine Pappelglucke (Poecilocampa populi), hier ein Männchen, ist in feuchteren und lichteren Laubmischwälder zumeist entlang von Weg- oder Waldrändern anzutreffen. Der Falter ist noch recht häufig, da die Raupen ein sehr breites Nahrungsspektrum besitzen. Sie fressen an den verschiedensten Laubbäumen und –gehölzen. Tagsüber verstecken sie sich zumeist in Rindenrissen und gehen erst in der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Die Verpuppung erfolgt im Erdboden. Die Imagines besitzen keinen Saugrüssel, können also keine Nahrung aufnehmen. Sie sterben daher bald nach der Paarung und der Eiablage.